Montag, 10. Juli 2023

Agil oder rüstig?

„Hast Du Onkel Helmut gesehen?“, will meine Mutter von meinem Vater wissen, „der ist ja mit Tante Helga ganz schön agil über die Tanzfläche geschwebt.“ – „Ja, für sein Alter ist der noch ganz schön rüstig, ist Tante Helga nicht über zehn Jahre jünger als er?“ Ich höre dem Gespräch weiter zu, es geht um den Geburtstag, den wir am vergangenen Wochenende besucht haben und bei dem einige der älteren Gäste eifrig getanzt haben. Für mich als Kind waren nahezu alle Gäste alt, andererseits fand ich es eher normal, sich bei Musik auch zu bewegen und konnte keinen Zusammenhang mit dem Alter sehen.

Agilität und Rüstigkeit waren für mich mehr oder weniger abstrakte Eigenschaften, Beweglichkeit und Leichtigkeit beim Laufen und Springen mir bekannte konkrete Ausprägungen. Es vergingen Jahre und Jahrzehnte, in denen diese Begriffe immer seltener verwendet wurden, fast meinte ich, sie wären ausgestorben. In meinem Lexikon der untergegangenen Wörter wurden sie zwar noch nicht aufgeführt, aber im Alltag schienen sie nicht mehr in Verwendung.

Agil oder rüstig

Es kam auch nicht in der Öffentlichkeit an, als in den 1980er Jahren erste Entwicklungsprojekte ein neues Vorgehensmodell namens Agilität einsetzten. Selbst die zunächst zaghaften Versuche, den Grundgedanken auf Software-Entwicklung anzuwenden fand in den 1990er Jahren erst mal kein Interesse. Doch vor wenigen Jahren wurde es plötzlich lebhaft, man versprach sich Einsparungen, die Unternehmensberater bekamen strahlende Augen und eine Ära der Agilität wurde eingeläutet.

Etablierte Verfahren werden jetzt abwertend also rüstig, wenn nicht mehr auf dem neuesten Stand sogar als rostig bezeichnet. Und diesen Verfahren werden Kuren verordnet, die sie beweglich machen sollen. Überhaupt ist die vielbeschworene Wendigkeit ein hoch gelobtes Kriterium. Selbst stabile und fehlertolerante Abläufe kommen auf den Prüfstand, weil die Konsumenten möglicherweise kurzfristige Anpassungen erwarten könnten.

Also, liebe Freunde, egal welchen Alters: Wer nicht altmodisch sein will krempelt sein Leben um, denn Agilität betrifft uns alle, in allen Lebenslagen, in allen Belangen. Nicht nur die Arbeitswelt, nein auch der Freundeskreis wird ab jetzt dem Agilen Manifest unterworfen. Und nicht zu vergessen das Liebesleben, denn wer mag schon sein Leben lang wasserfallartig Vorspiel, Liebesakt, Höhepunkt und den Cocktail-danach genießen?

Montag, 3. Juli 2023

Ewig- und Endlichkeit

Ewigkeit Endlichkeit

Beim Arzt. Ich blättere in den Zeitschriften, besonders eine Illustrierte mit einem Beitrag über Italien hat es mir angetan. Da sehe ich Fotos von toskanischen Villen, auch erhabene Kirchen auf Sizilien oder Steinhäuser an der Schweizer Grenze. Die Bauwerke haben Stil, eine beeindruckende Schönheit, auch wenn sie zum Teil schon ein wenig verfallen wirken. Manche sind Jahrhunderte, einige gar Jahrtausende alt. Es tut ihrer zeitlosen Schönheit keinen Abbruch, wie uralte Bäume führen sie zur Demut und der Erkenntnis, dass all dies schon lange vor mir da war und lange nach mir da sein wird. Ein Hauch ewiger Schönheit geht von diesen Werken aus.

Ein paar Seiten hinter dem reich bebilderten Artikel über Italien schließen sich Seiten mit Werbung an. Vorwiegend weibliche Modelle mit makelloser Figur lächeln in die Kamera, halten irgendein Parfum in den Händen oder präsentieren ihren Teint als Werbung für ein Make-up. Wie die Villen sind sie bemerkenswert elegant, aber im Gegensatz zu diesen sind sie makellos, kein schief hängender Schlagladen, kein efeuumwucherter Nebeneingang.

Eine zeitlich begrenzte Ansehnlichkeit, ein Hauch Endlichkeit, denn schon während meiner Lebensjahre kann ich das Auf- und Verblühen der Schönheit mitverfolgen. Die Kinder von gestern, die Models von heute, die Greise von morgen. Herrisch wird ein konstruiertes Schönheitsideal verteidigt, wird an vergänglichen Äußerlichkeiten festgehalten, bis es peinlich wird.

Montag, 26. Juni 2023

Mamümama - (Un-)Verbindlichkeit steckt überall

Alle sitzen um den Tisch und sind sich einig: Es liegt an der Zertifikatsverwaltung. Diese kleinen Software-Schnipsel, die für das Wohl und Wehe der Nachrichtenweiterleitung verantwortlich sind. Die modernen Türsteher, die nach einem Zugangsschlüssel fragen. (Erinnert irgendwie an das Kinderspiel: „Freund oder Feind? Die Losung!“).
Also, der Verursacher der Störung ist identifiziert, jetzt muss nur noch die Fehlerbehebung durchgeführt werden. Alles wird organisiert und zum Schluss: „Man müsste mal eine automatische Zertifikatsverwaltung einrichten.“
Man müsste mal machen
Da ist es: Das Mamümama – „Man müsste mal machen“. Gleich drei Fehler in vier Wörtern.

Schon das voranschreitende „man“ schafft Distanz, so dass sich weder der Sprecher noch irgendein Teilnehmer der Runde persönlich angesprochen fühlt. Wer auch immer sich der Sache annehmen soll, das wird nicht festgelegt, nicht vorgeschlagen, noch nicht mal deutlich als Entscheidungsbedarf kenntlich gemacht.

Der fehlenden Zuordnung folgt dann ein Konjunktiv („müsste“), an dieser Stelle verwendet als Weichmacher mit Streichelanteil. Niemand soll sich unumwunden aufgefordert werden, konkrete Schritte zu unternehmen, nein, es wäre einfach nur schön, also wenn sonst nichts zu tun ist und „man“ gerade Lust dazu hat. Das kann man natürlich noch ein wenig steigern, in dem man zusätzlich noch ein "eigentlich" spendiert.

Schließlich wird aber auch die zeitliche Festlegung umgangen. Wenn eine Aktivität „mal“ gemacht wird, dann heißt das irgendwann. Vielleicht, wenn gerade Zeit ist, vielleicht wenn es eine günstige Gelegenheit gibt, irgendwann mal eben.

Leider begegne ich den Mamümamas nicht immer in Reinform, vielmehr sind sie oft in längeren Ausführungen versteckt, zeichnen sich aber stets durch das Fehlen der Verbindlichkeit (meist: Verantwortliche, Priorität und Zieltermin) aus.

Oder anders formuliert: Zu Aussagen in Sitzungen und Ausführungen in Protokollen müsste man eigentlich mal eine Verbindlichkeitsüberwachung aufbauen.

Montag, 19. Juni 2023

Da sind wir alle gleich

Da sind wir alle gleich

Spätestens am Stillen Örtchen sind alle Männer gleich. Die Wiege der Demokratie, das Ende aller Unterschiede. Selbst wenn wir uns ausziehen gibt es noch Unterschiede – hier nicht. Obwohl: Das stimmt nicht ganz. Wäre es alles so gleich, dann müssten ja alle Urinale gleich oft benutzt werden, und das werden sie nicht. Sei es ein Kollektiveffekt, sei es ein Streich, den uns unser Gehirn spielt. Jedenfalls gibt es statistisch gesehen manche Pissoirs, die öfter angesteuert werden, manche seltener. Sind die am Rand attraktiver, fühlen sich mehr Männer in der Mitte wohl? Abgucken kann es ja nicht sein, trotzdem lässt der innere Lemming grüßen.

Was, das könnte man auch auf die Politik übertragen? Warum nicht, da gibt es auch freie Wahl, wer schaut schon nach dem Nachbarn, und doch knubbelt es sich, mal am Rand, mal in der Mitte.

Montag, 12. Juni 2023

Ich stelle mir die Sinn-Frage

An manchen Tagen komme ich ins Grübeln, was es mit der Sinnfrage auf sich hat. Denn bevor ich mir diese Frage überhaupt stellen kann, muss ich mich erst mal damit beschäftigen, was denn der Sinn überhaupt ist. Meine ich damit die Bedeutung einer Sache? Nein, ich denke eher an ein Ziel, das ich verfolge. Tue ich etwas, um einen Vorgang voran zu kommen, etwas zu bewegen, zu schaffen, dann hat es für mich einen Sinn. Das ist individuell unterschiedlich; Was der eine Sinn-voll findet, ist für den anderen Sinn-los.

Ebenso kann zum Beispiel eine Aussage plausibel sein, dann sprechen wir von Sinn-voll, andernfalls von un-sinnig. Wobei letzteres nicht bedeuten muss, dass es falsch ist, nur der Sinn offenbart sich nicht. Oder noch grober können wir unserem Gegenüber die Kompetenz abstreiten und seine Aussagen als blöd-sinnig abtun.

Der Sinn scheint also etwas mit dem (subjektiv zugeordneten) Ziel zu tun zu haben. Wenn ich auf dem Balkon Sommerblumen anpflanze, dann kann man zu Recht fragen, warum ich das mache. Ist es sinnvoll, zumal die Pflanzen am Ende des Jahres auf dem Kompost landen? Sieht man nur diesen Teil der Investition in ein vergehendes Gut, dann würde man es unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten als unsinnig bezeichnen. Ein Ästhet erfreut sich andererseits im Sommer an den Blüten und sieht insofern einen Sinn in der Pflanzaktion. Ähnlich ergeht es dem Gärtner, der die Kultivierung eines Grundstücks anstrebt: auch er wird die Arbeit mit Erde und Blumen als sinnvoll bewerten.

Ich stelle mir die Sinn-Frage
Bemerkenswert ist dabei, dass wir Menschen von innen heraus großen Wert auf den Sinn legen. Nicht nur beim Erlernen von Fähigkeiten, in der Schule, beim Ausüben eines Berufes fragen wir mehr oder weniger offen nach dem Sinn der Anstrengung. Da mag der eine sich mit einer Fremdsprache quälen, weil er dadurch ein höheres Gehalt fordern kann, ein anderer peilt einen Auslandsaufenthalt an und der dritte hat sich in eine Frau verliebt, mit der er sich sonst nicht verständigen kann. Nur ein paar Beispiele, aber jeder hat ein Ziel beim Lernen.

Genauso fragen wir nach dem Sinn unserer Tätigkeit in der Werkstatt oder im Büro. Warum mache ich das, was bringt es (mir)? Selbst wenn ich nur Teil eines größeren Betriebes bin, kann ich doch durch meine Aktivität eine gewisse Fortbewegung schaffen, etwas verändert sich durch mein Zutun. Ist das nicht der Fall, sprechen wir von stumpf-sinniger Arbeit. Und werden mit der Zeit immer unzufriedener, weil uns die Tätigkeit sinn-los erscheint.

Da sind wir am zentralen Punkt angekommen. Den Sinn wollen wir nicht nur beim Lernen, beim Sport, bei der Arbeit oder in der Partnerschaft erkennen. Wir suchen ihn auch für unser ganzes Leben. „Was ist der Sinn des Lebens?“ fragen wir uns immer wieder. Und suchen Antworten, wofür sich viele Menschen gewissen vermeintlich Wissenden anschließen, sei es in religiösen oder anderen sozialen Strukturen. Ein sehr schwieriges Feld, da die wenigsten Menschen explizit ihr Lebensziel, ihre vorgegebene Lebensaufgabe kennen. So gibt es viel Raum für eine extrinsische Zieldefinition, was die großen Meinungsführer zu nutzen wissen.

Der Sinn, habe ich einmal gelesen, entsteht überhaupt erst in uns. Bis zur Sinn-Gebung sind es mehr oder weniger nüchterne Fakten. Mit gutem Grund sprechen wir beim Fühlen, Riechen und so weiter von unseren Sinnen. Erst die Rezeptoren und die Verarbeitung der Reize führen unter Hinzunahme weiterer Informationen und komplexen Bewertungen in unserem Gehirn am Ende zu einem Impuls.

Allerdings können wir eben diese Wahrnehmung beeinflussen, einen Sinn hinzufügen oder aberkennen. In der Psychologie wird in diesem Zusammenhang der Begriff des Re-Framings verwendet, was im Grunde auf der frei-Sinnigkeit beruht. Das hat seine Grenzen, wenn wir unfrei sind, entweder in der Bewertung eingeschränkt sind oder sonstige Randbedingungen uns im Wege stehen. Freiheitsentzug führt zwangsläufig auch zu einer Verringerung der Sinnesfülle und wirkt allein schon von dieser Seite als Bestrafung.

Und auch mit dem Sinn des Lebens geht das nicht so einfach. Wer zu den Menschen gehört, die ihn erkannt haben, der gehört im wörtlichen Sinne zu den Glücklichen. Denn die Begriffe Ziel, Sinn und Glück sind eng miteinander korreliert.

Montag, 5. Juni 2023

Storm in my brain

Immer schön geradeaus denken, Logikketten bilden und nachvollziehbar bleiben. Wir denken immer, das sei für die Wissenschaft, Prozesssteuerung oder den Alltag der optimale Ansatz. Weit gefehlt, ohne Logikbrüche, Anleihen bei anderen Disziplinen oder Absurditäten kämen wir kaum voran.

Regelmäßig bewundern wir die Weltenbummler, die echte Sehenswürdigkeiten entdecken, welche nicht im Reiseführer stehen. Sie sind irgendwo von der Hauptstraße abgefahren und in eine unscheinbare Nebenstrecke eingebogen. Und nicht überraschend haben sie Orte gesehen, die wir als Pauschaltouristen im klimatisierten Reisebus nicht kennengelernt haben.

Storm in my brain

Ich erlaube meinen Gedanken auch mal ein wenig Weltenbummler zu spielen. Das setzt voraus, dass es eine Welt gibt, in der sie bummeln können, die kann ich gerne durch Wissen anreichern, Überlegungen hinzufügen, Anregungen holen, Informationen ergänzen. Aber dann sind verrückte Kombinationen, im ersten Moment abwegige Verknüpfungen und Denkwege erlaubt.

Machen wir uns nichts vor: Je nach Gegend ist das Verlassen der Hauptroute für unseren Weltenbummler nicht ganz ungefährlich, Schlaglöcher können seine Fahrt erschweren, sogar Überfälle sind dort erheblich wahrscheinlicher. Das Austarieren von Skepsis und Befriedigung der Neugierde ist eine gute Basis für das zufriedenstellende Erlebnis einer fremden Welt.

Die Gedanken sind erst mal frei, Fenster auf, damit frischer Wind hereinkommt, Luftzug oder sogar Sturm je nach Zielsetzung. Nach dem Durchlüften dann aber wieder Fenster zu, durchgewirbelte Papiere vom Boden aufheben und über die neue Ordnung staunen, die man am Schreibtisch sichten und weiterverarbeiten kann.

Montag, 29. Mai 2023

Pfingsten – lasse den Geist zu mir kommen

Ich sitze auf dem Balkon mit Blick auf den Garten, Dämmerung, gesättigt vom Abendessen und ein Glas alkoholischen Getränkes in der Hand. Mein Geist kommt zur Ruhe, die Gedanken sammeln sich zu einem Fackelzug durch die Berge und Täler meiner Denkwelt. Mit ruhigem Schritt gehe ich voran, habe mich vorhin an die Spitze des Zuges begeben.

Noch mal ein kleiner Schluck, sehr tief atme ich ein, halte einen Moment die Luft an und pumpe nun den gesamten Atem langsam und bewusst wieder zurück in den lauwarmen Frühling. Es ist Pfingstmontag und in Gedenken an die Ereignisse vor vielen Jahrhunderten frage ich mich nach dem Geist, der seinerzeit herabgekommen ist. Dieser Geist möge doch bitte auch zu mir kommen, was verbirgt sich dahinter: Vielleicht eine Art Gespenst, vor dem ich Angst haben sollte oder ist doch eher eine (Geistes-)Haltung gemeint, eine Einstellung, die ich mir zu eigen machen kann und soll? Zumal es ja auch nicht irgendein Geist ist, nein, es ist der Geist Gottes.

Ganz ehrfürchtig halte ich inne. Dieses große Wort, in dieser oder abgewandelter Form Menschen rund um unseren Globus bekannt, meist mit Personen, Figuren und Bildern verknüpft. Ein weiterer Schluck, denn mein Geist (also meine Gedanken) braucht noch einmal Nahrung, sich mit diesen Zusammenhängen zu beschäftigen. Jetzt erscheint es mir doch ziemlich klar, dass ich einen Grundgedanken verstehen soll, be-herzigen soll.

Mittlerweile ist die Dämmerung einer nächtlichen Dunkelheit gewichen. Der Geist des Weines hat mich fest in seine Arme genommen, mit freundlichem Zwinkern reicht er mir die Hand, eine Art Bergführer, der mir bei der Wanderung mit meinen Gedanken zur Seite steht. Auch er ein Geist, diesmal im Sinne von Essenz, dem Wesentlichen und Charakteristischen. Wenn ich es so interpretiere ist der Geist Gottes also die auf den Punkt gebrachte Botschaft. Nur: Welche ist es, wie soll ich sie unter all den vorgeschobenen Bildern, den falschen Auslegungen und zeremoniellen Verbrämungen finden?

Pfingsten - lasse den Geist zu mir kommen
Noch vor dem nächsten Nippen am Glas klingelt mein Telefon, ein Freund ruft an, gerade ist er aus seinem Garten zurückgekommen, in dem er den ganzen Tag Sommerblumen gesetzt hat. Ach, denke ich, was er alles schafft, wie schön er mit seinen Händen die kleine Parzelle gestaltet und sowohl den Pflanzen als auch sich selbst zur Freude macht. Und weiter denke ich daran, dass auch die Leistung von Kain und Abel laut Überlieferung gegen den göttlichen Auftrag gemessen wurde, und egal ob es damals um Ackerbau und Viehzucht ging, zentraler Punkt war und ist das gebrachte Opfer. Ist es da nicht naheliegend, dass es das Erschaffen und die Pflege sind, die Gottes Geist entsprechen.

Und so endet der Abend mit ein paar aufmunternden Worten zu meinem Freund, ich wünsche ihm, dass er morgen keinen allzu heftigen Muskelkater von der Gartenarbeit hat und verspreche, dass ich mir sein Machwerk in den nächsten Tagen anschauen komme.